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	<title>HomoWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.homowiki.de/index.php?title=Girlfags_und_Guydykes&amp;diff=9383</id>
		<title>Girlfags und Guydykes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.homowiki.de/index.php?title=Girlfags_und_Guydykes&amp;diff=9383"/>
		<updated>2009-12-16T15:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Insert2: Vereinheitlichung der Schreibweise von Girlfag(s) und Guydyke(s) durch Verzicht auf CamelCaps, außer bei Website- und Literaturtiteln.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Girlfag&#039;&#039;&#039; (oder nach Uli Meyer &#039;&#039;„Schwule Frau“&#039;&#039; mit großem „S“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf »„ALMOST HOMOSEXUAL“ - Schwule Frauen/ Schwule Transgender (GirlFags/Trans*Fags)«]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;([[Portable Document Format|PDF]]) – ausführlicher Artikel von Uli Meyer in [http://www.liminalis.de liminalis.de] (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist der Ausdruck für Frauen, die sich besonders zu [[Schwul|schwulen]] bzw. zu [[Bisexualität|bisexuellen]] Männern und deren Umfeld hingezogen fühlen und/oder sich selbst als schwul definieren. Einige bezeichnen sich selbst als genderqueer oder fühlen sich ganz oder teilweise als „schwuler Mann im Körper einer Frau“. Girlfags können sowohl bisexuell als auch [[Heterosexualität|heterosexuell]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff entstand als Unterkategorie innerhalb von US-amerikanischen Subkulturen, die sich selbst im Allgemeinen als [[queer]] oder [[Pomosexualität|pomosexuell]] (&#039;&#039;&amp;quot;pomosexual&amp;quot;&#039;&#039;) bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Girlfags unterscheiden sich von den so genannten [[Fag Hag]]s, die ein rein platonisches Interesse an schwulen Männern bzw. der schwulen Subkultur haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsverwendung und verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept von &#039;&#039;&#039;Girlfags&#039;&#039;&#039; ist in der [[queer|queeren]] Subkultur bekannt, seit Autorinnen wie [[Carol Queen]] und [[Jill Nagle]] in den späten 1990ern ihr [[Coming-Out]] als schwule Frauen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Queen, Carol “Beyond the Valley of Fag Hags”; Nagle, Jill “Stroking my Inner Faggot”; in: Queen, Carol u. Schimel, Laurence [Hrsg.] (1997) PoMosexuals. USA: Cleis Press&amp;lt;/ref&amp;gt; Nagle prägte den Begriff Girlfag für dieses Phänomen maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde erstmals eine Internet-Diskussionsgruppe für GirlFags bei Yahoo! Groups geschaffen. Seitdem traten mehr als 3000 Mitglieder Gruppe bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Uli „Almost Homosexual – Schwule Frauen, Schwule Trans*Gender (GirlFags/Trans*Fags)“ http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf; Jill Nagle, &amp;quot;MANLY, YES, BUT I LIKE IT TOO: A self-described &#039;girlfag&#039; reveals the truth behind her yen for sex with gay men&amp;quot;, BUST Magazine, Summer 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die zunehmende Bekanntheit traten Girlfags international in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://girlfags.chapso.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Fag Hag]] bezieht sich hauptsächlich auf Frauen, die sich platonisch für schwule Männer interessieren. Es wird auch abwertend benutzt, um Frauen zu beschreiben, die romantisches und sexuelles Interesse an Schwulen haben. Jedoch wird [[Fag Hag]] hauptsächlich für [[heterosexuelle]] Frauen gebraucht, die schwule Männer davon überzeugen möchten, dass sie eigentlich [[heterosexuell]] sind – zumindest heterosexuell genug, um eine Beziehung mit einer heterosexuellen Frau führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bagemihl, Bruce (1997). “Surrogate Phonology and Transsexual Faggotry: A Linguistic Analogy for Uncoupling Sexual Orientation from Gender Identity”. In: Livia, Anna, and Hall, Kira [Ed.](1997). Queerly Phrased, Language, Gender, and Sexuality. Oxford: Oxford University Press;  Moon, Dawne (1995) Insult and Inclusion: The Term Fag Hag and Gay Male Community. Social Forces, University of North Carolina Press. http://www.jstor.org/pss/2580489&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Girlfags dagegen lehnen die schwule [[sexuelle Orientierung|Ausrichtung]] von Männern nicht ab. [[Homosexualität]] ist für Girlfags eine Eigenschaft, die Männer für sie besonders attraktiv macht. Sie erwarten von schwulen Männer nicht, heterosexuell zu werden. Sie möchten lieber selbst ganz oder teilweise als schwule Männer gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung von Girlfags gegenüber Beziehungen ist nicht vergleichbar mit der traditionellen Vorstellung von Mann-Frau-Beziehungen. Stattdessen richten Girlfags ihr Interesse auf [[Sexualpraktik]]en, die gewöhnlich mit Homosexualität verbunden werden, oder bevorzugen [[Polyamory|polyamoröse]] Situationen mit mehr als einem schwulen bzw. bisexuellen männlichen Partner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich viele Girlfags als &amp;quot;schwuler Mann in einem weiblichen Körper&amp;quot; fühlen, ist der Begriff mit schwulen [[Transmann|Transmännern]] (auch englisch &#039;&#039;[[Transfag]]&#039;&#039; genannt) verbunden. Die meisten Girlfags fühlen sich definitionsgemäß weder völlig männlich, noch streben sie ernsthaft nach einer [[Geschlechtsangleichung]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://girlfags.chapso.de/was-sind-girlfags-s360770.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche bemerken jedoch erst, dass sie eigentlich Transmänner sind, nachdem sie sich als Girlfag [[Coming-Out|geoutet]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Yaoi]]-Autorin [[Sakakibara Shihomi]] spekulierte, dass einige weibliche Yaoi-[[Fan]]s ([[Fujoshi]]) eine schwule [[Geschlechtsidentität]] haben könnten: &amp;quot;In ihrem Buch Yaoi Genron (1998) beschrieb sich Sakakibara Shihomi selbst als schwuler Mann in einem weiblichen Körper (ein schwuler Transmann). Er_sie legt nahe, dass dieser Zustand bei Fans dieses Genres sehr häufig der Fall sein könnte und das der eigentliche Grund für die Existenz des Genres sein könnte&amp;quot;. (&#039;&#039;&amp;quot;In her book Yaoi genron (1998), Sakakibara Shihomi […] describes herself as a gay man in a woman&#039;s body (a &#039;female-to-male gay&#039; transsexual). S/he suggests that this condition may be quite common among fans of this genre and may in fact be the reason for its existence.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Thorn: “Girls And Women Getting Out Of Hand: The Pleasure And Politics Of Japan&#039;s Amateur Comics Community,” (2004), 185 F 4, http://matt-thorn.com/shoujo_manga/outofhand/index.php#back8 (accessed August 10, 2009); Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via BL” in: Pagliasotti, McHarry, Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company (in print)&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kanada|kandische]] [[Biologe]], [[Linguist]] und [[Autor]] [[Bruce Bagemihl]] zeigte Gemeinsamkeiten zwischen [[Fag Hag]]s, schwulen Transmännern und weiblichen [[Slash (Literatur)|Slash]]-Fans auf. &amp;quot;Slash&amp;quot; ist eine weitere Art von schwuler erotischer Literatur von Frauen für Frauen, die mit den japanischen [[Yaoi]] vergleichbar ist. Er schrieb: &amp;quot;Es ist nichts Neues, dass sich Frauen als schwule Männer fühlen oder sexuelle Beziehungen zwischen Männern erotisieren und idealisieren. Tatsächlich finden wir in zwei unwahrscheinlichen Bereichen verblüffende Parallelen zu den Empfindungen, die schwule Transmänner zum Ausdruck bringen: Bei [[Fag Hag]]s und bei K/S-[[Fanzine]]s&amp;quot;. (&#039;&#039;&amp;quot;There is nothing new about women identifying as gay men or eroticising and idealizing sexual relationships between men. In fact, striking parallels to the sentiments expressed by many female-to-gay male transsexuals can be found in two unlikely areas: &#039;fag-hagging&#039; and K/S [Kirk/Spock] &#039;slash&#039; fanzines.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Bagemihl, Bruce (1997). “Surrogate Phonology and Transsexual Faggotry: A Linguistic Analogy for Uncoupling Sexual Orientation from Gender Identity”. In: Livia, Anna, and Hall, Kira [Ed.](1997). Queerly Phrased, Language, Gender, and Sexuality. Oxford: Oxford University Press, p.&amp;amp;nbsp;386&amp;lt;/ref&amp;gt;) K/S-Fanzines steht hier für Magazine von Fans für Fans mit Geschichten über eine [[Homoerotik|homoerotische]] Beziehung zwischen den eigentlich [[Heterosexualität|heterosexuellen]] Figuren [[Captain Kirk|Kirk]] und [[Mr. Spock|Spock]] aus der Fernsehserie [[Raumschiff Enterprise]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Girlfags in der Literatur und Forschung ==&lt;br /&gt;
Mehrere (weibliche) Autorinnen haben sich darauf spezialisiert, Erzählungen über schwule Männerbeziehungen zu schreiben, z.B. [[Mary Renault]]. Einige, wie [[Poppy Z. Brite]], erklärten, dass sie durch das Schreiben eine männlich-schwule [[Geschlechtsidentität]] zum Ausdruck bringen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brite, Poppy Z. (1998) “Enough Rope” in: Tuttle, Lisa [Ed.] Crossing the Border: Tales of Erotic Ambiguity. USA: Indigo Books;  http://www.poppyzbrite.com/rope.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eve Kosofsky Sedgwick]] war eine der wichtigsten US-amerikanischen Theoretikerinnen im Hinblick auf [[Gender Studies]] und [[Queer-Theory]]. Sie schrieb ausführlich über ihre schwul-männliche [[Geschlechtsidentität]] und Beziehungen mit schwulen Männern. Als Motivation für ihre Arbeit nannte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich der für mich prägendste Einfluss seit ziemlich frühen Jahren war eine tiefgehend-intensive, sehr spekulative (um nicht zu sagen originelle), [[queer|queere]] Identifizierung mit schwulen Männern und der [[Lesben- und Schwulenbewegung|Schwulenbewegung]], wie ich sie mir herleitete, weiter ausmalte und dann später real kennenlernte.&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;Probably my own most formative influence from quite an early age has been a viscerally intense, highly speculative (not to say inventive) cross-identification with gay men and gay male cultures as I inferred, imagined, and later came to know them.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sedgwick, Eve Kosofsky (1993): Tendencies. USA: Duke University Press, p.&amp;amp;nbsp;14; Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via BL” in: Levi, McHarry, Pagliasotti: Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company. (in print); Meyer, Uli: „Almost Homosexual – Schwule Frauen, Schwule Trans*Gender (GirlFags/Trans*Fags)“ http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Guydykes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept männlicher Lesben erforschte der US-amerikanische Psychologe [[Brian G. Gilmartin]] bereits in den späten 1980ern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gilmartin, Brian G. (1987): Shyness &amp;amp; Love: Causes, Consequences, and Treatment. University Press of America, Inc., S.&amp;amp;nbsp;125-127&lt;br /&gt;
http://www.love-shy.com/Gilmartin/Chapter05/Malelesbian.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gilmartin, Brian G. (1987): Shyness &amp;amp; Love: Causes, Consequences, and Treatment. University Press of America, Inc., S.&amp;amp;nbsp;273&lt;br /&gt;
http://www.love-shy.com/Gilmartin/Chapter11/Themalelesbianstate.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Fernsehserie [[The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben]] (&#039;&#039;The L Word&#039;&#039;) machte das Konzept einem größeren Publikum bekannt, als die bisexuelle Frau &#039;&#039;Alice&#039;&#039; in der ersten Staffel kurzzeitig eine romantische Beziehung mit &#039;&#039;&amp;quot;Lisa&amp;quot;&#039;&#039; einght. &#039;&#039;&amp;quot;Lisa&amp;quot;&#039;&#039; ist ein Mann, der sich als Lesbe in einem männlichen Körper fühlt und sich deshalb &amp;quot;Lisa&amp;quot; nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_characters_from_The_L_Word ; http://en.wikipedia.org/wiki/Alice_Pieszecki ; http://www.thelwordonline.com/synopsis_ep7.shtml ; http://www.thelword-online.de/?s=charaktere&amp;amp;name=Lisa&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für eine männliche Figur mit lesbischer Gefühlswelt ist &#039;&#039;Stuart&#039;&#039; (&amp;quot;Stu&amp;quot;) aus der Comicserie [[Dykes to Watch Out For]] von [[Alison Bechdel]]. Obwohl Stu biologisch ein Mann ist, beschreibt ihn die Autorin als &amp;quot;mehr sterotyp-lesbisch als viele Leben&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;more stereotypically lesbian than many lesbians&amp;quot;&#039;&#039;). Die Figur Stu lebt in einer langfristigen Liebesbeziehung mit einer (weiblichen) Lesbe. &amp;lt;ref&amp;gt;http://dykestowatchoutfor.com/cast-biographies&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[queer|queeren]] Subkultur nennt man einen Mann, der sich lesbisch fühlt, &#039;&#039;&#039;Guydyke&#039;&#039;&#039;. Etwa ab dem Jahr 2001 wurde der Begriff als Entsprechung zu Girlfag geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.queerbychoice.com/clare.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ähnlichkeit der beiden Phänomene erzeugt eine gewisse Solidarität zwischen Girlfags und Guydykes. Guydykes beteiligen sich häufig in Diskussionsgruppen für Girlfags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Komiker]] und [[Schauspieler]] [[Eddie Izzard]] ist ein bekannter Guydyke. In mehreren Interviews ließ er verlauten, dass er sich als als &amp;quot;lesbische Frau in einem männlichen Körper&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;a lesbian woman trapped in a man&#039;s body&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://news.bbc.co.uk/1/hi/entertainment/film/3720385.stm&amp;lt;/ref&amp;gt;) fühle. Er nannte sich auch &amp;quot;männliche Lesbe&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;male lesbian&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eddie-izzard-the-tough-transvestite-who-can-take-care-of-himself-564108.html&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brite, Poppy Z. (1998) “Enough Rope” in: Tuttle, Lisa [Hrsg.] Crossing the Border: Tales of Erotic Ambiguity. USA: Indigo Books; http://www.poppyzbrite.com/rope.html&lt;br /&gt;
* [[Carol Queen|Queen, Carol]] u. Schimel, Laurence [Hrsg.]: PoMosexuals. USA: Cleis Press (1997).&lt;br /&gt;
* Greaney, Markisha (1999) A Proposal for Doing Transgender Theory in the Academy. In: More, Whittle [Hrsg.] Reclaiming Genders: Transsexual Grammars at the Fin de Siècle. London: Cassell&lt;br /&gt;
* [[Janet Hardy|Hardy, Janet W.]]: Girlfag: A life told in sex and musicals, 2008.&lt;br /&gt;
* Meyer, Uli: &amp;quot;ALMOST HOMOSEXUAL&amp;quot; – Schwule Frauen/ Schwule Transgender (GirlFags/Trans*Fags):  http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&lt;br /&gt;
* Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via Boys Love” in: Levi, McHarry, Pagliasotti: Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company. (in print).&lt;br /&gt;
* Nagle, Jill: &amp;quot;MANLY, YES, BUT I LIKE IT TOO: A self-described &#039;girlfag&#039; reveals the truth behind her yen for sex with gay men&amp;quot;, &#039;&#039;BUST Magazine&#039;&#039;, Summer 2003&lt;br /&gt;
* Rampling, Clare T.: &amp;quot;Who&#039;s that girlfag?&amp;quot; &#039;&#039;BUST Magazine&#039;&#039;, Summer 2003, S.&amp;amp;nbsp;65 &lt;br /&gt;
* [[Eve Kosofsky Sedgwick|Sedgwick, Eve Kosofsky]] (1993): Tendencies. USA: Duke University Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.girlfags.com&lt;br /&gt;
*[http://community.livejournal.com/girlfags/ GirlFags-Community bei LifeJournal.com]&lt;br /&gt;
*[http://groups.yahoo.com/group/GirlFags/ GirlFag-Diskussionsgruppe bei Yahoo! Groups]&lt;br /&gt;
*http://girlfags.chapso.de Deutsche Website über GirlFags&lt;br /&gt;
*[http://maedchenmannschaft.net/weiblich-und-schwul/ Mädchenmannschaft - &amp;quot;weiblich und schwul&amp;quot;: Interview mit einem GirlFag]&lt;br /&gt;
*[http://www.medicinefilms.com/pill/185836 Fernsehauftritt von drei Girlfags in der Tyra Banks Show]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbegriffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Insert2</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.homowiki.de/index.php?title=Girlfags_und_Guydykes&amp;diff=9381</id>
		<title>Girlfags und Guydykes</title>
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		<updated>2009-12-16T12:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Insert2: Verbindung zum Begriff &amp;quot;pomosexual&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Girlfag&#039;&#039;&#039; (oder nach Uli Meyer &#039;&#039;„Schwule Frau“&#039;&#039; mit großem „S“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf »„ALMOST HOMOSEXUAL“ - Schwule Frauen/ Schwule Transgender (GirlFags/Trans*Fags)«]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;([[Portable Document Format|PDF]]) – ausführlicher Artikel von Uli Meyer in [http://www.liminalis.de liminalis.de] (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist der Ausdruck für Frauen, die sich besonders zu [[Schwul|schwulen]] bzw. zu [[Bisexualität|bisexuellen]] Männern und deren Umfeld hingezogen fühlen und/oder sich selbst als schwul definieren. Einige bezeichnen sich selbst als genderqueer oder fühlen sich ganz oder teilweise als „schwuler Mann im Körper einer Frau“. Girlfags können sowohl bisexuell als auch [[Heterosexualität|heterosexuell]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff entstand als Unterkategorie innerhalb von US-amerikanischen Subkulturen, die sich selbst im Allgemeinen als [[queer]] oder [[Pomosexualität|pomosexuell]] (&#039;&#039;&amp;quot;pomosexual&amp;quot;&#039;&#039;) bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Girlfags unterscheiden sich von den so genannten [[Fag Hag]]s, die ein rein platonisches Interesse an schwulen Männern bzw. der schwulen Subkultur haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsverwendung und verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept von &#039;&#039;&#039;GirlFags&#039;&#039;&#039; ist in der [[queer|queeren]] Subkultur bekannt, seit Autorinnen wie [[Carol Queen]] und [[Jill Nagle]] in den späten 1990ern ihr [[Coming-Out]] als schwule Frauen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Queen, Carol “Beyond the Valley of Fag Hags”; Nagle, Jill “Stroking my Inner Faggot”; in: Queen, Carol u. Schimel, Laurence [Hrsg.] (1997) PoMosexuals. USA: Cleis Press&amp;lt;/ref&amp;gt; Nagle prägte den Begriff GirlFag für dieses Phänomen maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde erstmals eine Internet-Diskussionsgruppe für GirlFags bei Yahoo! Groups geschaffen. Seitdem traten mehr als 3000 Mitglieder Gruppe bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Uli „Almost Homosexual – Schwule Frauen, Schwule Trans*Gender (GirlFags/Trans*Fags)“ http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf; Jill Nagle, &amp;quot;MANLY, YES, BUT I LIKE IT TOO: A self-described &#039;girlfag&#039; reveals the truth behind her yen for sex with gay men&amp;quot;, BUST Magazine, Summer 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die zunehmende Bekanntheit traten GirlFags international in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://girlfags.chapso.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Fag Hag]] bezieht sich hauptsächlich auf Frauen, die sich platonisch für schwule Männer interessieren. Es wird auch abwertend benutzt, um Frauen zu beschreiben, die romantisches und sexuelles Interesse an Schwulen haben. Jedoch wird [[Fag Hag]] hauptsächlich für [[heterosexuelle]] Frauen gebraucht, die schwule Männer davon überzeugen möchten, dass sie eigentlich [[heterosexuell]] sind – zumindest heterosexuell genug, um eine Beziehung mit einer heterosexuellen Frau führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bagemihl, Bruce (1997). “Surrogate Phonology and Transsexual Faggotry: A Linguistic Analogy for Uncoupling Sexual Orientation from Gender Identity”. In: Livia, Anna, and Hall, Kira [Ed.](1997). Queerly Phrased, Language, Gender, and Sexuality. Oxford: Oxford University Press;  Moon, Dawne (1995) Insult and Inclusion: The Term Fag Hag and Gay Male Community. Social Forces, University of North Carolina Press. http://www.jstor.org/pss/2580489&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GirlFags dagegen lehnen die schwule [[sexuelle Orientierung|Ausrichtung]] von Männern nicht ab. [[Homosexualität]] ist für GirlFags eine Eigenschaft, die Männer für sie besonders attraktiv macht. Sie erwarten von schwulen Männer nicht, heterosexuell zu werden. Sie möchten lieber selbst ganz oder teilweise als schwule Männer gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung von GirlFags gegenüber Beziehungen ist nicht vergleichbar mit der traditionellen Vorstellung von Mann-Frau-Beziehungen. Stattdessen richten GirlFags ihr Interesse auf [[Sexualpraktik]]en, die gewöhnlich mit Homosexualität verbunden werden, oder bevorzugen [[Polyamory|polyamoröse]] Situationen mit mehr als einem schwulen bzw. bisexuellen männlichen Partner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich viele GirlFags als &amp;quot;schwuler Mann in einem weiblichen Körper&amp;quot; fühlen, ist der Begriff mit schwulen [[Transmann|Transmännern]] (auch englisch &#039;&#039;[[Transfag]]&#039;&#039; genannt) verbunden. Die meisten GirlFags fühlen sich definitionsgemäß weder völlig männlich, noch streben sie ernsthaft nach einer [[Geschlechtsangleichung]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://girlfags.chapso.de/was-sind-girlfags-s360770.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche bemerken jedoch erst, dass sie eigentlich Transmänner sind, nachdem sie sich als GirlFag [[Coming-Out|geoutet]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Yaoi]]-Autorin [[Sakakibara Shihomi]] spekulierte, dass einige weibliche Yaoi-[[Fan]]s ([[Fujoshi]]) eine schwule [[Geschlechtsidentität]] haben könnten: &amp;quot;In ihrem Buch Yaoi Genron (1998) beschrieb sich Sakakibara Shihomi selbst als schwuler Mann in einem weiblichen Körper (ein schwuler Transmann). Er_sie legt nahe, dass dieser Zustand bei Fans dieses Genres sehr häufig der Fall sein könnte und das der eigentliche Grund für die Existenz des Genres sein könnte&amp;quot;. (&#039;&#039;&amp;quot;In her book Yaoi genron (1998), Sakakibara Shihomi […] describes herself as a gay man in a woman&#039;s body (a &#039;female-to-male gay&#039; transsexual). S/he suggests that this condition may be quite common among fans of this genre and may in fact be the reason for its existence.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Thorn: “Girls And Women Getting Out Of Hand: The Pleasure And Politics Of Japan&#039;s Amateur Comics Community,” (2004), 185 F 4, http://matt-thorn.com/shoujo_manga/outofhand/index.php#back8 (accessed August 10, 2009); Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via BL” in: Pagliasotti, McHarry, Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company (in print)&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kanada|kandische]] [[Biologe]], [[Linguist]] und [[Autor]] [[Bruce Bagemihl]] zeigte Gemeinsamkeiten zwischen [[Fag Hag]]s, schwulen Transmännern und weiblichen [[Slash (Literatur)|Slash]]-Fans auf. &amp;quot;Slash&amp;quot; ist eine weitere Art von schwuler erotischer Literatur von Frauen für Frauen, die mit den japanischen [[Yaoi]] vergleichbar ist. Er schrieb: &amp;quot;Es ist nichts Neues, dass sich Frauen als schwule Männer fühlen oder sexuelle Beziehungen zwischen Männern erotisieren und idealisieren. Tatsächlich finden wir in zwei unwahrscheinlichen Bereichen verblüffende Parallelen zu den Empfindungen, die schwule Transmänner zum Ausdruck bringen: Bei [[Fag Hag]]s und bei K/S-[[Fanzine]]s&amp;quot;. (&#039;&#039;&amp;quot;There is nothing new about women identifying as gay men or eroticising and idealizing sexual relationships between men. In fact, striking parallels to the sentiments expressed by many female-to-gay male transsexuals can be found in two unlikely areas: &#039;fag-hagging&#039; and K/S [Kirk/Spock] &#039;slash&#039; fanzines.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Bagemihl, Bruce (1997). “Surrogate Phonology and Transsexual Faggotry: A Linguistic Analogy for Uncoupling Sexual Orientation from Gender Identity”. In: Livia, Anna, and Hall, Kira [Ed.](1997). Queerly Phrased, Language, Gender, and Sexuality. Oxford: Oxford University Press, p.&amp;amp;nbsp;386&amp;lt;/ref&amp;gt;) K/S-Fanzines steht hier für Magazine von Fans für Fans mit Geschichten über eine [[Homoerotik|homoerotische]] Beziehung zwischen den eigentlich [[Heterosexualität|heterosexuellen]] Figuren [[Captain Kirk|Kirk]] und [[Mr. Spock|Spock]] aus der Fernsehserie [[Raumschiff Enterprise]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GirlFags in der Literatur und Forschung ==&lt;br /&gt;
Mehrere (weibliche) Autorinnen haben sich darauf spezialisiert, Erzählungen über schwule Männerbeziehungen zu schreiben, z.B. [[Mary Renault]]. Einige, wie [[Poppy Z. Brite]], erklärten, dass sie durch das Schreiben eine männlich-schwule [[Geschlechtsidentität]] zum Ausdruck bringen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brite, Poppy Z. (1998) “Enough Rope” in: Tuttle, Lisa [Ed.] Crossing the Border: Tales of Erotic Ambiguity. USA: Indigo Books;  http://www.poppyzbrite.com/rope.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eve Kosofsky Sedgwick]] war eine der wichtigsten US-amerikanischen Theoretikerinnen im Hinblick auf [[Gender Studies]] und [[Queer-Theory]]. Sie schrieb ausführlich über ihre schwul-männliche [[Geschlechtsidentität]] und Beziehungen mit schwulen Männern. Als Motivation für ihre Arbeit nannte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich der für mich prägendste Einfluss seit ziemlich frühen Jahren war eine tiefgehend-intensive, sehr spekulative (um nicht zu sagen originelle), [[queer|queere]] Identifizierung mit schwulen Männern und der [[Lesben- und Schwulenbewegung|Schwulenbewegung]], wie ich sie mir herleitete, weiter ausmalte und dann später real kennenlernte.&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;Probably my own most formative influence from quite an early age has been a viscerally intense, highly speculative (not to say inventive) cross-identification with gay men and gay male cultures as I inferred, imagined, and later came to know them.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sedgwick, Eve Kosofsky (1993): Tendencies. USA: Duke University Press, p.&amp;amp;nbsp;14; Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via BL” in: Levi, McHarry, Pagliasotti: Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company. (in print); Meyer, Uli: „Almost Homosexual – Schwule Frauen, Schwule Trans*Gender (GirlFags/Trans*Fags)“ http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GuyDykes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept männlicher Lesben erforschte der US-amerikanische Psychologe [[Brian G. Gilmartin]] bereits in den späten 1980ern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gilmartin, Brian G. (1987): Shyness &amp;amp; Love: Causes, Consequences, and Treatment. University Press of America, Inc., S.&amp;amp;nbsp;125-127&lt;br /&gt;
http://www.love-shy.com/Gilmartin/Chapter05/Malelesbian.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gilmartin, Brian G. (1987): Shyness &amp;amp; Love: Causes, Consequences, and Treatment. University Press of America, Inc., S.&amp;amp;nbsp;273&lt;br /&gt;
http://www.love-shy.com/Gilmartin/Chapter11/Themalelesbianstate.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Fernsehserie [[The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben]] (&#039;&#039;The L Word&#039;&#039;) machte das Konzept einem größeren Publikum bekannt, als die bisexuelle Frau &#039;&#039;Alice&#039;&#039; in der ersten Staffel kurzzeitig eine romantische Beziehung mit &#039;&#039;&amp;quot;Lisa&amp;quot;&#039;&#039; einght. &#039;&#039;&amp;quot;Lisa&amp;quot;&#039;&#039; ist ein Mann, der sich als Lesbe in einem männlichen Körper fühlt und sich deshalb &amp;quot;Lisa&amp;quot; nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_characters_from_The_L_Word ; http://en.wikipedia.org/wiki/Alice_Pieszecki ; http://www.thelwordonline.com/synopsis_ep7.shtml ; http://www.thelword-online.de/?s=charaktere&amp;amp;name=Lisa&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für eine männliche Figur mit lesbischer Gefühlswelt ist &#039;&#039;Stuart&#039;&#039; (&amp;quot;Stu&amp;quot;) aus der Comicserie [[Dykes to Watch Out For]] von [[Alison Bechdel]]. Obwohl Stu biologisch ein Mann ist, beschreibt ihn die Autorin als &amp;quot;mehr sterotyp-lesbisch als viele Leben&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;more stereotypically lesbian than many lesbians&amp;quot;&#039;&#039;). Die Figur Stu lebt in einer langfristigen Liebesbeziehung mit einer (weiblichen) Lesbe. &amp;lt;ref&amp;gt;http://dykestowatchoutfor.com/cast-biographies&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[queer|queeren]] Subkultur nennt man einen Mann, der sich lesbisch fühlt, &#039;&#039;&#039;GuyDyke&#039;&#039;&#039;. Etwa ab dem Jahr 2001 wurde der Begriff als Entsprechung zu GirlFag geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.queerbychoice.com/clare.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ähnlichkeit der beiden Phänomene erzeugt eine gewisse Solidarität zwischen GirlFags und GuyDykes. GuyDykes beteiligen sich häufig in Diskussionsgruppen für GirlFags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Komiker]] und [[Schauspieler]] [[Eddie Izzard]] ist ein bekannter GuyDyke. In mehreren Interviews ließ er verlauten, dass er sich als als &amp;quot;lesbische Frau in einem männlichen Körper&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;a lesbian woman trapped in a man&#039;s body&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://news.bbc.co.uk/1/hi/entertainment/film/3720385.stm&amp;lt;/ref&amp;gt;) fühle. Er nannte sich auch &amp;quot;männliche Lesbe&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;male lesbian&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eddie-izzard-the-tough-transvestite-who-can-take-care-of-himself-564108.html&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brite, Poppy Z. (1998) “Enough Rope” in: Tuttle, Lisa [Hrsg.] Crossing the Border: Tales of Erotic Ambiguity. USA: Indigo Books; http://www.poppyzbrite.com/rope.html&lt;br /&gt;
* [[Carol Queen|Queen, Carol]] u. Schimel, Laurence [Hrsg.]: PoMosexuals. USA: Cleis Press (1997).&lt;br /&gt;
* Greaney, Markisha (1999) A Proposal for Doing Transgender Theory in the Academy. In: More, Whittle [Hrsg.] Reclaiming Genders: Transsexual Grammars at the Fin de Siècle. London: Cassell&lt;br /&gt;
* [[Janet Hardy|Hardy, Janet W.]]: Girlfag: A life told in sex and musicals, 2008.&lt;br /&gt;
* Meyer, Uli: &amp;quot;ALMOST HOMOSEXUAL&amp;quot; – Schwule Frauen/ Schwule Transgender (GirlFags/Trans*Fags):  http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&lt;br /&gt;
* Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via Boys Love” in: Levi, McHarry, Pagliasotti: Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company. (in print).&lt;br /&gt;
* Nagle, Jill: &amp;quot;MANLY, YES, BUT I LIKE IT TOO: A self-described &#039;girlfag&#039; reveals the truth behind her yen for sex with gay men&amp;quot;, &#039;&#039;BUST Magazine&#039;&#039;, Summer 2003&lt;br /&gt;
* Rampling, Clare T.: &amp;quot;Who&#039;s that girlfag?&amp;quot; &#039;&#039;BUST Magazine&#039;&#039;, Summer 2003, S.&amp;amp;nbsp;65 &lt;br /&gt;
* [[Eve Kosofsky Sedgwick|Sedgwick, Eve Kosofsky]] (1993): Tendencies. USA: Duke University Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.girlfags.com&lt;br /&gt;
*[http://community.livejournal.com/girlfags/ GirlFags-Community bei LifeJournal.com]&lt;br /&gt;
*[http://groups.yahoo.com/group/GirlFags/ GirlFag-Diskussionsgruppe bei Yahoo! Groups]&lt;br /&gt;
*http://girlfags.chapso.de Deutsche Website über GirlFags&lt;br /&gt;
*[http://maedchenmannschaft.net/weiblich-und-schwul/ Mädchenmannschaft - &amp;quot;weiblich und schwul&amp;quot;: Interview mit einem GirlFag]&lt;br /&gt;
*[http://www.medicinefilms.com/pill/185836 Fernsehauftritt von drei GirlFags in der Tyra Banks Show]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbegriffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Insert2</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.homowiki.de/index.php?title=Girlfags_und_Guydykes&amp;diff=9380</id>
		<title>Girlfags und Guydykes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.homowiki.de/index.php?title=Girlfags_und_Guydykes&amp;diff=9380"/>
		<updated>2009-12-16T11:08:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Insert2: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Girlfag&#039;&#039;&#039; (oder nach Uli Meyer &#039;&#039;„Schwule Frau“&#039;&#039; mit großem „S“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf »„ALMOST HOMOSEXUAL“ - Schwule Frauen/ Schwule Transgender (GirlFags/Trans*Fags)«]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;([[Portable Document Format|PDF]]) – ausführlicher Artikel von Uli Meyer in [http://www.liminalis.de liminalis.de] (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist der Ausdruck für Frauen, die sich besonders zu [[Schwul|schwulen]] bzw. zu [[Bisexualität|bisexuellen]] Männern und deren Umfeld hingezogen fühlen und/oder sich selbst als schwul definieren. Einige bezeichnen sich selbst als genderqueer oder fühlen sich ganz oder teilweise als „schwuler Mann im Körper einer Frau“. Girlfags können sowohl bisexuell als auch [[Heterosexualität|heterosexuell]] sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff entstand in den [[queer|queeren]] und [[Pomosexualität|pomosexuellen]] Subkulturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Girlfags unterscheiden sich von den so genannten [[Fag Hag]]s, die ein rein platonisches Interesse an schwulen Männern bzw. der schwulen Subkultur haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsverwendung und verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept von &#039;&#039;&#039;GirlFags&#039;&#039;&#039; ist in der [[queer|queeren]] Subkultur bekannt, seit Autorinnen wie [[Carol Queen]] und [[Jill Nagle]] in den späten 1990ern ihr [[Coming-Out]] als schwule Frauen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Queen, Carol “Beyond the Valley of Fag Hags”; Nagle, Jill “Stroking my Inner Faggot”; in: Queen, Carol u. Schimel, Laurence [Hrsg.] (1997) PoMosexuals. USA: Cleis Press&amp;lt;/ref&amp;gt; Nagle prägte den Begriff GirlFag für dieses Phänomen maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde erstmals eine Internet-Diskussionsgruppe für GirlFags bei Yahoo! Groups geschaffen. Seitdem traten mehr als 3000 Mitglieder Gruppe bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Uli „Almost Homosexual – Schwule Frauen, Schwule Trans*Gender (GirlFags/Trans*Fags)“ http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf; Jill Nagle, &amp;quot;MANLY, YES, BUT I LIKE IT TOO: A self-described &#039;girlfag&#039; reveals the truth behind her yen for sex with gay men&amp;quot;, BUST Magazine, Summer 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die zunehmende Bekanntheit traten GirlFags international in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;http://girlfags.chapso.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Fag Hag]] bezieht sich hauptsächlich auf Frauen, die sich platonisch für schwule Männer interessieren. Es wird auch abwertend benutzt, um Frauen zu beschreiben, die romantisches und sexuelles Interesse an Schwulen haben. Jedoch wird [[Fag Hag]] hauptsächlich für [[heterosexuelle]] Frauen gebraucht, die schwule Männer davon überzeugen möchten, dass sie eigentlich [[heterosexuell]] sind – zumindest heterosexuell genug, um eine Beziehung mit einer heterosexuellen Frau führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bagemihl, Bruce (1997). “Surrogate Phonology and Transsexual Faggotry: A Linguistic Analogy for Uncoupling Sexual Orientation from Gender Identity”. In: Livia, Anna, and Hall, Kira [Ed.](1997). Queerly Phrased, Language, Gender, and Sexuality. Oxford: Oxford University Press;  Moon, Dawne (1995) Insult and Inclusion: The Term Fag Hag and Gay Male Community. Social Forces, University of North Carolina Press. http://www.jstor.org/pss/2580489&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GirlFags dagegen lehnen die schwule [[sexuelle Orientierung|Ausrichtung]] von Männern nicht ab. [[Homosexualität]] ist für GirlFags eine Eigenschaft, die Männer für sie besonders attraktiv macht. Sie erwarten von schwulen Männer nicht, heterosexuell zu werden. Sie möchten lieber selbst ganz oder teilweise als schwule Männer gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung von GirlFags gegenüber Beziehungen ist nicht vergleichbar mit der traditionellen Vorstellung von Mann-Frau-Beziehungen. Stattdessen richten GirlFags ihr Interesse auf [[Sexualpraktik]]en, die gewöhnlich mit Homosexualität verbunden werden, oder bevorzugen [[Polyamory|polyamoröse]] Situationen mit mehr als einem schwulen bzw. bisexuellen männlichen Partner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich viele GirlFags als &amp;quot;schwuler Mann in einem weiblichen Körper&amp;quot; fühlen, ist der Begriff mit schwulen [[Transmann|Transmännern]] (auch englisch &#039;&#039;[[Transfag]]&#039;&#039; genannt) verbunden. Die meisten GirlFags fühlen sich definitionsgemäß weder völlig männlich, noch streben sie ernsthaft nach einer [[Geschlechtsangleichung]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://girlfags.chapso.de/was-sind-girlfags-s360770.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche bemerken jedoch erst, dass sie eigentlich Transmänner sind, nachdem sie sich als GirlFag [[Coming-Out|geoutet]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Yaoi]]-Autorin [[Sakakibara Shihomi]] spekulierte, dass einige weibliche Yaoi-[[Fan]]s ([[Fujoshi]]) eine schwule [[Geschlechtsidentität]] haben könnten: &amp;quot;In ihrem Buch Yaoi Genron (1998) beschrieb sich Sakakibara Shihomi selbst als schwuler Mann in einem weiblichen Körper (ein schwuler Transmann). Er_sie legt nahe, dass dieser Zustand bei Fans dieses Genres sehr häufig der Fall sein könnte und das der eigentliche Grund für die Existenz des Genres sein könnte&amp;quot;. (&#039;&#039;&amp;quot;In her book Yaoi genron (1998), Sakakibara Shihomi […] describes herself as a gay man in a woman&#039;s body (a &#039;female-to-male gay&#039; transsexual). S/he suggests that this condition may be quite common among fans of this genre and may in fact be the reason for its existence.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Thorn: “Girls And Women Getting Out Of Hand: The Pleasure And Politics Of Japan&#039;s Amateur Comics Community,” (2004), 185 F 4, http://matt-thorn.com/shoujo_manga/outofhand/index.php#back8 (accessed August 10, 2009); Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via BL” in: Pagliasotti, McHarry, Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company (in print)&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kanada|kandische]] [[Biologe]], [[Linguist]] und [[Autor]] [[Bruce Bagemihl]] zeigte Gemeinsamkeiten zwischen [[Fag Hag]]s, schwulen Transmännern und weiblichen [[Slash (Literatur)|Slash]]-Fans auf. &amp;quot;Slash&amp;quot; ist eine weitere Art von schwuler erotischer Literatur von Frauen für Frauen, die mit den japanischen [[Yaoi]] vergleichbar ist. Er schrieb: &amp;quot;Es ist nichts Neues, dass sich Frauen als schwule Männer fühlen oder sexuelle Beziehungen zwischen Männern erotisieren und idealisieren. Tatsächlich finden wir in zwei unwahrscheinlichen Bereichen verblüffende Parallelen zu den Empfindungen, die schwule Transmänner zum Ausdruck bringen: Bei [[Fag Hag]]s und bei K/S-[[Fanzine]]s&amp;quot;. (&#039;&#039;&amp;quot;There is nothing new about women identifying as gay men or eroticising and idealizing sexual relationships between men. In fact, striking parallels to the sentiments expressed by many female-to-gay male transsexuals can be found in two unlikely areas: &#039;fag-hagging&#039; and K/S [Kirk/Spock] &#039;slash&#039; fanzines.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Bagemihl, Bruce (1997). “Surrogate Phonology and Transsexual Faggotry: A Linguistic Analogy for Uncoupling Sexual Orientation from Gender Identity”. In: Livia, Anna, and Hall, Kira [Ed.](1997). Queerly Phrased, Language, Gender, and Sexuality. Oxford: Oxford University Press, p.&amp;amp;nbsp;386&amp;lt;/ref&amp;gt;) K/S-Fanzines steht hier für Magazine von Fans für Fans mit Geschichten über eine [[Homoerotik|homoerotische]] Beziehung zwischen den eigentlich [[Heterosexualität|heterosexuellen]] Figuren [[Captain Kirk|Kirk]] und [[Mr. Spock|Spock]] aus der Fernsehserie [[Raumschiff Enterprise]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GirlFags in der Literatur und Forschung ==&lt;br /&gt;
Mehrere (weibliche) Autorinnen haben sich darauf spezialisiert, Erzählungen über schwule Männerbeziehungen zu schreiben, z.B. [[Mary Renault]]. Einige, wie [[Poppy Z. Brite]], erklärten, dass sie durch das Schreiben eine männlich-schwule [[Geschlechtsidentität]] zum Ausdruck bringen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brite, Poppy Z. (1998) “Enough Rope” in: Tuttle, Lisa [Ed.] Crossing the Border: Tales of Erotic Ambiguity. USA: Indigo Books;  http://www.poppyzbrite.com/rope.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eve Kosofsky Sedgwick]] war eine der wichtigsten US-amerikanischen Theoretikerinnen im Hinblick auf [[Gender Studies]] und [[Queer-Theory]]. Sie schrieb ausführlich über ihre schwul-männliche [[Geschlechtsidentität]] und Beziehungen mit schwulen Männern. Als Motivation für ihre Arbeit nannte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich der für mich prägendste Einfluss seit ziemlich frühen Jahren war eine tiefgehend-intensive, sehr spekulative (um nicht zu sagen originelle), [[queer|queere]] Identifizierung mit schwulen Männern und der [[Lesben- und Schwulenbewegung|Schwulenbewegung]], wie ich sie mir herleitete, weiter ausmalte und dann später real kennenlernte.&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;Probably my own most formative influence from quite an early age has been a viscerally intense, highly speculative (not to say inventive) cross-identification with gay men and gay male cultures as I inferred, imagined, and later came to know them.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sedgwick, Eve Kosofsky (1993): Tendencies. USA: Duke University Press, p.&amp;amp;nbsp;14; Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via BL” in: Levi, McHarry, Pagliasotti: Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company. (in print); Meyer, Uli: „Almost Homosexual – Schwule Frauen, Schwule Trans*Gender (GirlFags/Trans*Fags)“ http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GuyDykes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept männlicher Lesben erforschte der US-amerikanische Psychologe [[Brian G. Gilmartin]] bereits in den späten 1980ern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gilmartin, Brian G. (1987): Shyness &amp;amp; Love: Causes, Consequences, and Treatment. University Press of America, Inc., S.&amp;amp;nbsp;125-127&lt;br /&gt;
http://www.love-shy.com/Gilmartin/Chapter05/Malelesbian.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gilmartin, Brian G. (1987): Shyness &amp;amp; Love: Causes, Consequences, and Treatment. University Press of America, Inc., S.&amp;amp;nbsp;273&lt;br /&gt;
http://www.love-shy.com/Gilmartin/Chapter11/Themalelesbianstate.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Fernsehserie [[The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben]] (&#039;&#039;The L Word&#039;&#039;) machte das Konzept einem größeren Publikum bekannt, als die bisexuelle Frau &#039;&#039;Alice&#039;&#039; in der ersten Staffel kurzzeitig eine romantische Beziehung mit &#039;&#039;&amp;quot;Lisa&amp;quot;&#039;&#039; einght. &#039;&#039;&amp;quot;Lisa&amp;quot;&#039;&#039; ist ein Mann, der sich als Lesbe in einem männlichen Körper fühlt und sich deshalb &amp;quot;Lisa&amp;quot; nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_characters_from_The_L_Word ; http://en.wikipedia.org/wiki/Alice_Pieszecki ; http://www.thelwordonline.com/synopsis_ep7.shtml ; http://www.thelword-online.de/?s=charaktere&amp;amp;name=Lisa&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für eine männliche Figur mit lesbischer Gefühlswelt ist &#039;&#039;Stuart&#039;&#039; (&amp;quot;Stu&amp;quot;) aus der Comicserie [[Dykes to Watch Out For]] von [[Alison Bechdel]]. Obwohl Stu biologisch ein Mann ist, beschreibt ihn die Autorin als &amp;quot;mehr sterotyp-lesbisch als viele Leben&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;more stereotypically lesbian than many lesbians&amp;quot;&#039;&#039;). Die Figur Stu lebt in einer langfristigen Liebesbeziehung mit einer (weiblichen) Lesbe. &amp;lt;ref&amp;gt;http://dykestowatchoutfor.com/cast-biographies&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[queer|queeren]] Subkultur nennt man einen Mann, der sich lesbisch fühlt, &#039;&#039;&#039;GuyDyke&#039;&#039;&#039;. Etwa ab dem Jahr 2001 wurde der Begriff als Entsprechung zu GirlFag geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.queerbychoice.com/clare.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ähnlichkeit der beiden Phänomene erzeugt eine gewisse Solidarität zwischen GirlFags und GuyDykes. GuyDykes beteiligen sich häufig in Diskussionsgruppen für GirlFags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Komiker]] und [[Schauspieler]] [[Eddie Izzard]] ist ein bekannter GuyDyke. In mehreren Interviews ließ er verlauten, dass er sich als als &amp;quot;lesbische Frau in einem männlichen Körper&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;a lesbian woman trapped in a man&#039;s body&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://news.bbc.co.uk/1/hi/entertainment/film/3720385.stm&amp;lt;/ref&amp;gt;) fühle. Er nannte sich auch &amp;quot;männliche Lesbe&amp;quot; (&#039;&#039;&amp;quot;male lesbian&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/eddie-izzard-the-tough-transvestite-who-can-take-care-of-himself-564108.html&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brite, Poppy Z. (1998) “Enough Rope” in: Tuttle, Lisa [Hrsg.] Crossing the Border: Tales of Erotic Ambiguity. USA: Indigo Books; http://www.poppyzbrite.com/rope.html&lt;br /&gt;
* [[Carol Queen|Queen, Carol]] u. Schimel, Laurence [Hrsg.]: PoMosexuals. USA: Cleis Press (1997).&lt;br /&gt;
* Greaney, Markisha (1999) A Proposal for Doing Transgender Theory in the Academy. In: More, Whittle [Hrsg.] Reclaiming Genders: Transsexual Grammars at the Fin de Siècle. London: Cassell&lt;br /&gt;
* [[Janet Hardy|Hardy, Janet W.]]: Girlfag: A life told in sex and musicals, 2008.&lt;br /&gt;
* Meyer, Uli: &amp;quot;ALMOST HOMOSEXUAL&amp;quot; – Schwule Frauen/ Schwule Transgender (GirlFags/Trans*Fags):  http://www.liminalis.de/artikel/Liminalis2007_meyer.pdf&lt;br /&gt;
* Meyer, Uli: “Hidden in Straight Sight – Transgressing Gender and Sexuality via Boys Love” in: Levi, McHarry, Pagliasotti: Girls Doing Boys Doing Boys: Japanese Boys’ Love Anime and Manga in a Globalized World, McFarland &amp;amp; Company. (in print).&lt;br /&gt;
* Nagle, Jill: &amp;quot;MANLY, YES, BUT I LIKE IT TOO: A self-described &#039;girlfag&#039; reveals the truth behind her yen for sex with gay men&amp;quot;, &#039;&#039;BUST Magazine&#039;&#039;, Summer 2003&lt;br /&gt;
* Rampling, Clare T.: &amp;quot;Who&#039;s that girlfag?&amp;quot; &#039;&#039;BUST Magazine&#039;&#039;, Summer 2003, S.&amp;amp;nbsp;65 &lt;br /&gt;
* [[Eve Kosofsky Sedgwick|Sedgwick, Eve Kosofsky]] (1993): Tendencies. USA: Duke University Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.girlfags.com&lt;br /&gt;
*[http://community.livejournal.com/girlfags/ GirlFags-Community bei LifeJournal.com]&lt;br /&gt;
*[http://groups.yahoo.com/group/GirlFags/ GirlFag-Diskussionsgruppe bei Yahoo! Groups]&lt;br /&gt;
*http://girlfags.chapso.de Deutsche Website über GirlFags&lt;br /&gt;
*[http://maedchenmannschaft.net/weiblich-und-schwul/ Mädchenmannschaft - &amp;quot;weiblich und schwul&amp;quot;: Interview mit einem GirlFag]&lt;br /&gt;
*[http://www.medicinefilms.com/pill/185836 Fernsehauftritt von drei GirlFags in der Tyra Banks Show]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbegriffe]]&lt;/div&gt;</summary>
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