Pflaumensturz

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Ein Pflaumensturz ist die theatralische Form eines Nervenzusammenbruchs. Man bekommt ihn durch besonders freudige Erregung oder besondere Empörung. Folgen daraus können Ohnmacht oder ein hysterischer Anfall sein, in manchen Fällen setzt hierbei das rationale Denken aus.

Es ist eine humoristische Bezeichnung, welche auch in den Comics von Ralf König immer wieder vorkommt und vom Blogger Paulist zu einem seiner liebsten Worten des Jahres 2006 im Kiez St. Pauli gewählt wurde[1].

Man kann zum Beispiel einen Pflaumensturz bekommen, weil man eine umwerfende Person[2] oder einen angebetenen Star trifft[3], wenn einfache, technisch unversierte Texter das Wort CMS hören[4]. Weiters erleiden ihn Muslime wenn sich der Papst ihrer Meinung nach schlecht über den Islam äussert[5], wenn Backfische die Nachricht hören, dass der Boygroupsänger Chris Stringini von US5 möglicherweise bei gleichgeschlechtlichem Oralverkehr fotografiert wurde[6] oder das adelige Publikum, wenn Mr. Stringer mit einer eigenen Hutkreation zum Pferderennen von Ascot kommt[7].

Quellen

  1. "Pailist": die Kiezworte des Jahres 2006, 2. Jänner 2007
  2. Gayspirit: Sex gegen Geld, die-andere-welt.de, 16. Jänner 2002
  3. "das olgy": Kommentar zu laut mitsingen!: sistaweb.de, 21. Juni 2006
  4. Steve: Mambo Entwickler wechseln zum Drupal Rennstall / Dem schließen wir uns nur an, langmi.de, 5. Oktober 2005
  5. Jasper Nicolaisen: Pflaumensturz im Orient, jassiblog, 17. September 2006
  6. Batz: Mach mir den George Michael, Baby!, nochetwassalz.de, 21. Jänner 2006
  7. miss marple: Madam Sir, lespress.de, 11/2003